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Das Erbbaurecht

Erbbaurecht

Erbbaurecht

Um eine Immobilie bauen zu können, ist es in Deutschland nicht immer von Nöten auch der Eigentümer eines Grundstücks zu sein. Im Falle des Erbbaurechts zum Beispiel ist es dem Inhaber möglich, ein Bauwerk auch auf einem fremden Grundbesitz zu errichten. Hierbei handelt es sich um ein Recht, das meistens auf etwa 99 Jahre befristet ist und sowohl veräußerlicht als auch vererbt werden kann. Besonders interessant wird das Erbbaurecht, wenn es als weitaus günstigere Alternative zum vollständigen Grundstückskauf dienen kann. Natürlich gibt es auch das Erbbaurecht nicht gratis zu erwerben. In der Regel wird für den Erwerb eines solchen Rechts ein sogenannter Erbbauzins veranschlagt, welcher abhängig von Nutzungsdauer auf den Wert des Grundstücks berechnet und in zuvor vertraglich festgehaltenen Zeitabschnitten neu angepasst wird. 

Dennoch sollte man vor dem Tätigen einer längerfristigen Investition wie dieser sowohl die Vor- als auch die Nachteile in Erwägung ziehen. So kann der reguläre Erwerb eines Grundstücks schon nach einigen Jahrzehnten auch schuldenfrei erfolgen, während der Erwerb des Erbbaurechts zu einer dauerhaften Zahlung verpflichtet, die sich zudem im Laufe der Zeit auch erhöhen kann. Auf der anderen Seite fällt der Erwerb des Erbbaurechts wesentlich günstiger aus und kann somit einfacher finanziert werden.

Grundstücksverkauf

Grundstücksverkauf im erbbaurecht: Mietshaus
Quelle: grundstuecksrente.de

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