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Frankreich fordert einen Mindestlohn für Deutschland

Der Industrieminister Frankreichs Montebourg

Der Industrieminister Frankreichs Montebourg

Der Industrieminister Frankreichs Montebourg spricht von einer unfairen Konkurrenz aus Deutschland und stellt den fehlenden Mindestlohn an den Pranger, da dieser die Rechte von französischen Angestellten stark schädige.

Arnaud Montebourg kritisierte das Fehlen eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland scharf und sagte, dass dieser Umstand Frankreich schadet. Weiterhin sagte er, dass die Rechte der französischen Angestellten verletzt werden, da diese mit einer unfairen Konkurrenz konfrontiert werden. Ein Preiswettkampf, so Montebourg, dürfe es nicht auf dem Rücken der Kaufkraft der willigen Arbeiter geben. Der Minister, welcher dem linken Flügel der Sozialistischen Partei Frankreichs zugerechnet wird, sagte darüber hinaus aus, dass Deutschland sich selbst mit dieser Politik schaden könnte, wenn es durch diesen Umstand keine willigen Kunden mehr geben würde. Montebourgs Ansicht nach, müsse Europa darüber hinaus von den Überschüssen über die der deutsche Staatshaushalt verfügt profitieren können.

Die Debatte über einen gesetzlichen Mindestlohn wird bereits seit einiger Zeit in Deutschland geführt. Für das Modell gibt es vor allem im linken Flügel immer wieder Befürworter, da Arbeitnehmer so nicht für einen zu geringen Lohn beschäftigt werden dürfen. Kritiker sehen das Risiko von einem Abbau von Arbeitsstellen, die so nicht mehr aufrechterhalten werden können.

Historischer Rückblick

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