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Krise bei Siemens

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Der Weltkonzern Siemens steckt in einem andauerndem, schmerzhaften Umbau. Insgesamt werden 15000 Stellen gestrichen aber auch die einzelnen Sparten innerhalb Deutschlands größtem Industriekonzern stehen vor speziellen Herausforderungen.

Dem neuem Siemens Chef Joe Kaeser wird momentan das Geld hinterhergeworfen. Dieser Umstand erscheint fast schon ironisch, wenn man die schmerzhafte Krise betrachtet, in der sich Siemens momentan befindet. Noch diese Woche nahm Kaeser gemeinsam mit seinem Finanzvorstand bedeutende Umschichtungen der Kreditlinien Siemens vor. Siemens bekam 5,7 Milliarden Euro angeboten, mehr als das Doppelte der benötigten Summe. Dies ist ein klarer Vertrauensbeweis der Finanzmärkte an Siemens und Kaeser selbst. Der Aktienkurs ist trotz Umbau gestiegen und auch die Analyseschätzungen sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt optimistisch.

Doch der Erwartungsdruck an Kaeser ist groß, vielleicht zu groß. Seit Wochen blickt die Finanzwelt auf Kaeser und man spekuliert wie der neue Chef es schaffen kann die größte Ingenieursfirma Deutschlands umzubauen. Mitte Oktober findet ein Treffen der Siemens Top-Manager statt. Ob es allerdings nach diesem Treffen bereits weitere Informationen geben wird, ist noch unklar. Im Hintergrund werden die Erwartungen bereits wieder gedämpft und es ist vor allem klar, dass das Vertrauen in Siemens selbst wieder gestärkt werden muss.

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